Projektdetails

AUFGABE
Thema der Medienkampagne:
»Wie industrielle Krillfischerei das Südpolarmeer gefährdet und warum unser Konsum dabei eine Rolle spielt«
Antarktischer Krill ist zentral für das Südpolarmeer: Er ernährt Wale sowie Robben, Pinguine, Fische und Seevögel und wirkt als Kohlenstoffpumpe im Klimasystem. Doch Klimakrise und industrialisierte Krillfischerei destabilisieren das Ökosystem. 2025 wurde erstmals die Fangobergrenze erreicht, während Schutzmaßnahmen ausgesetzt wurden – mit riskanter, lokal konzentrierter Fischerei. Für Menschen ist Krill verzichtbar und wird vor allem für Luxus- und Futtermittel genutzt; besonders europäischer Konsum erhöht den Druck auf viele Arten. Der Bericht zeigt Handlungsoptionen für Politik, Wirtschaft und Konsum.
Im Rahmen der Kampagne sind ein Animationsfilm mit wunderbar illustrierten Tier- und Pflanzenwelten sowie ein Bericht entstanden. Meine Infografiken ergänzen den Bericht. Auf Basis wissenschaftlich fundierter Erkenntnisse bereiten sie komplexe Zusammenhänge, Prozesse sowie alarmierende Daten und Fakten so auf, dass sie schnell und klar erfassbar sind.







Dieses Projekt zahlt primär auf SDG 14 (Leben unter Wasser) und SDG 13 (Klimaschutz) ein, indem es die Rolle des antarktischen Krills als Schlüsselart und Teil der biologischen Kohlenstoffpumpe wissenschaftlich fundiert sichtbar macht. Zusätzlich unterstützt es SDG 12 (Nachhaltiger Konsum und Produktion) durch die Einordnung von Konsumtreibern und deren ökologischen Folgen sowie SDG 4 (Hochwertige Bildung) über wirkungsvolle Wissenschaftskommunikation.

Dieses Projekt wurde aus Erlösen der 16. Sonderbriefmarke „Für den Umweltschutz“ zum Thema „Antarktis – Gemeinsam Einzigartiges schützen“ durch das Bundesministerium für Umwelt, Klimaschutz, Naturschutz und nukleare Sicherheit und das Umweltbundesamt gefördert. Die Verantwortung für den Inhalt dieser Veröffentlichung liegt bei den Autorinnen.