
Nachdem die CSRD-Grenzen letztes Jahr einige Unternehmen dazu veranlasst haben, ihre Prozesse entlang der Nachhaltigkeitsstrategie-Entwicklung zu stoppen, weil zunächst kein Nachhaltigkeitsbericht gefordert wurde, rückt nun eine echte Deadline näher, von der gefühlt kaum jemand spricht. Warum ist es noch so ruhig im Wald?
Es geht um die EmpCo – sie tritt ab dem 27. September 2026 in Kraft – und besagt, dass pauschale Aussagen wie „umweltfreundlich“, „grün“ oder „klimafreundlich“ gegenüber Verbraucher:innen unzulässig sind. Auch ist Cherry-Picking unzulässig (z.B. nur die Verpackung ist klimafreundlich). Und der EmpCo ist es egal, ob ein Unternehmen berichtspflichtig ist oder nicht. Hinzu kommen langfristige Zielversprechen wie „klimaneutral bis 2050“, sofern diese nicht durch konkret einsehbare Maßnahmen untermauert werden.
Gut gewappnet sind also Unternehmen, die sich bereits auf den Weg gemacht haben und „nur“ noch ihre Formulierungen und Mediengestaltung anpassen müssen. Weniger gut aufgestellt sind Unternehmen, die ihre Versprechen nicht fundiert belegen können.
Ich freue mich, dass Nachhaltigkeit dadurch übers Marketing zurück in die Unternehmensstrategie katapultiert wird – durch Anforderungen an die Kommunikation und nicht aufgrund von Reporting-Pflichten.
Denn: Wenn Aussagen nach außen nicht durch echte Tatsachen in den internen Abteilungen getragen werden, hilft auch die beste Formulierung nicht weiter. Was es braucht, ist die Übersetzung dessen, was im Unternehmen gelebt wird, in das, was nach außen versprochen wird.
Genau an dieser Schnittstelle setze ich an:
Als kreative Nachhaltigkeitsmanagerin entlaste ich Führungskräfte und behalte den Überblick – von strategischen Grundlagen (Stakeholderbedürfnisse, ESG-Themenfelder – Umwelt, Soziales, Unternehmensführung –, IROs (Impact, Risiken, Chancen), Branding, HR / Employer Branding) über Inhalts- und Zieldefinitionen (KPIs, Kommunikationsstrategie, Marketingstrategie) bis hin zur operativen Umsetzung (Design, Prozesse) sowie Ausspielung und Wirkung (Kanäle und Medien).
Ich unterstütze Unternehmen dabei, ihre vorhandenen Nachhaltigkeitsmaßnahmen, gelebten Werte und Erfolge zu strukturieren und daraus klare, ehrliche Botschaften abzuleiten. Das ist im Grunde nichts Neues – so arbeite ich schon immer. Denn nur so entsteht Unternehmenskommunikation, die intern Sinn stiftet und extern Reputation aufbaut.
Mit mir sparen Unternehmen Zeit, Kosten und Glaubwürdigkeitsrisiken.
Welche Aussagen auf eurer Website oder euren Produkten machen euch aktuell unsicher, weil ihr nicht genau wisst, ob sie wirklich belastbar sind?
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